Sanierung Hünerwadelhaus Lenzburg
Sanierung Hünerwadelhaus Lenzburg
Auftraggeber
Einwohnergemeinde Lenzburg
Volumen SIA 416 (ohne Dachraum)
10'116 m³
Geschossfläche SIA 416 (ohne Dachgeschoss)
3'354 m²
Projektbeteiligte
Fred Zimmerli, Rita Schürch, Katrin Jungblut, Kerstin Bendixen, Marc Schnider
Denkmalschutz Farbkonzept Fassaden
LiNK+FiLLi GmbH
Farbkonzept Innen in Zusammenarbeit mit Architekt
farbX, Andrea Salzmann
Bauingenieur
Eichenberger AG
Elektroingenieur
Sandmeier Elektroplanung
HLS-Planer
RMB AG
Bilder
Brigitt Lattmann
Das rund 250 Jahre alte Handelshaus von Markus Hünerwadel prägt die Altstadt von Lenzburg bis heute. Seit 1981 wurde es als KV-Schulhaus genutzt – nun wurde es unter laufendem Betrieb umfassend saniert. In Etappen wurde jeweils ein Geschoss geräumt und bearbeitet. Lärmintensive Arbeiten fanden in unterrichtsfreien Zeiten statt. Die sorgfältige Taktung sicherte einen kontinuierlichen Schulbetrieb über die gesamte Bauzeit hinweg.
Die teilweise denkmalgeschützten Fassaden wurden in enger Abstimmung mit Restauratorin und Denkmalpflege überarbeitet und farblich neu interpretiert – mit spürbarer Wirkung im Stadtbild.
Innen prägen neue Oberflächen, Beleuchtung und Möbel das Haus. Ein fein abgestimmtes Farbkonzept stärkt Orientierung und Atmosphäre. Neue, strategisch platzierte Steigzonen bündeln Sanitär- und Elektroleitungen und erschliessen das Schulhaus technisch zeitgemäss, ohne die historische Substanz unnötig zu beeinträchtigen. Auf Hofniveau entstand im ehemaligen Velokeller der neue Schüleraufenthaltsraum.